16. Juni 2015

What vegans eat!


Die Frage aller Fragen, die auch ich immer wieder gestellt bekomme. Was ist du eigentlich wenn du auf alles verzichtest. Oder du bist doch kein Tier, dass du nur Blätter essen musst. Ne ein Tier bin ich wirklich nicht und ich esse auch nicht jeden Tag Blätter ;D Aber ich muss ehrlich zugeben, dass sich mein Salatkonsum wirklich verdreifacht hat, seit ich versuche (zumindest teilweise) Vegan zu leben. Aber das nicht, weil ich nicht weiß was ich sonst essen soll, sondern weil ich finde, dass man soooo unglaublich viel mit Salat machen kann. Vor allem beim Arbeiten lässt es sich super gut vorbereiten und mitnehmen – und ist dazu noch relativ LowCarb.



Früher habe ich gerne Hähnchen oder Pute dazu gegessen, heute habe ich einigen leckeren Fleischersatz gefunden wie zum Beispiel Falafel oder Tofu. Nun ja, als angehende Fitnesstrainerin muss ich hier natürlich dazu sagen, dass Falafel nicht gerade der gesündeste Fleischersatz ist. Aber wie schon gesagt, ab und zu darf man sich ja auch mal was nicht so gesundes gönnen. Und solange man es in Maßen und nicht in Massen genießt ist es ja in Ordnung ;P



Tofu hingegen kann ich jedem nur empfehlen, ist eine super Eiweißquelle und schmeckt noch dazu. Allerdings habe auch ich gemerkt, dass man dafür ein bisschen Übung braucht, weil für mich Tofu eigentlich immer nach gar nichts geschmeckt hat. Deshalb kam er für mich auch nie in Frage. Durch eine Freundin (ebenfalls Veganerin) habe ich ein paar tolle Tipps bekommen wie man Tofu super anbraten und würzen kann – und plötzlich hat er auch Geschmack. Egal ob zum Salat, zum „normalen“ Essen oder auch zum Grillen, ist einfach eine super Alternative für alle die Fleisch satt haben.
Generell muss ich sagen, dass es immer mehr Auswahl für Vegetarier und auch Veganer im Supermarkt gibt. Ich freue mich darüber, dass die Menschheit scheinbar immer mehr darüber nachdenkt, was ihnen auf den Tisch kommt. Lasst euch also von niemandem reinreden und auch wenn viele noch blöde Kommentare ablassen, bleibt eurem Gewissen treu. #gogreen

Schöne Woche,
Giulia

15. Juni 2015

Hallöchen,

Erst einmal vielen Dank, dass ihr meinen Blog besucht. Ich möchte hiermit Menschen dazu bewegen etwas zu verändern. Sei es ihre körperliche Fitness, ihr allgemeines Wohlbefinden oder auch ihr Blick auf die Ernährung. Der erste Schritt mag schwierig sein, aber wenn dieser erst einmal geschafft ist dann kann man alles schaffen.
Bei mir hat es auch sehr lange gedauert bis ich die Denkweise hatte, die ich heute habe. Ich bin (wie wahrscheinlich jeder Teenager) oft bis spät in die Nacht feiern gewesen, habe Alkohol getrunken, Fast Food gegessen und Sport.. ja ich habe schon immer gerne Sport gemacht, aber es hatte für mich nie so eine große Bedeutung.
Ich bin zum Glück noch nie Übergewichtig gewesen, zwar muss ich auch auf meinen Körper achten, da gerade meine Beine gerne mal Voluminöser werden, aber ansonsten hatte ich noch nie Gewichtsprobleme. Für mich war der Sport eher eine Art Ausgleich zum stressigen Alltag. Mit der Leidenschaft zum Sport kam automatisch auch eine neue Lebenseinstellung. Ich beschäftigte mich immer mehr mit Ernährung, lernte neue Lebensmittel kennen, lies andere weg. Wenn ich heute überlege, wann ich das letzte mal bei Mc Donalds oder Burger King gegessen habe, weiß ich keine Antwort. Nur ganz selten greife ich noch zu solchen Fast Food Ketten. Viel lieber koche ich mit frischen Zutaten, ganz nach meinem Geschmack. Und! muss dazu sagen, dass dies auch wesentlich billiger ist als der ganze TK - Fraß. 





Meine Einstellung zum Veganen bzw Vegetarischen Leben kam erst anfang dieses Jahres - der Trend geht ja gerade um. Somit habe auch ich mich damit beschäftigt. Für mich war von Anfang an klar, dass ich niemals komplett auf tierische Produkte verzichten kann.. dafür esse ich sie leider viel zu gerne. Aber ich kann mir ein Limit setzen und auf die Herkunft und Haltung der Tiere achten. Einmal im Monat ist Fleisch erlaubt) – aber eben nur vom Bio-Metzger meines Vertrauens. Und obwohl ich es eigentlich dürfte, verzichte ich nun ganz automatisch auf tierische Produkte und es fehlt mir auch nicht. Ich habe genug andere Alternativen gefunden die ich essen kann und bei denen ich satt werde.
Ziemlich ähnlich ist es mit der Schokolade und anderem Süßkram. Ganz verzichten kann ich nicht. Aber ich setze mir ein Limit – jeden Tag ein kleines Stück oder eine Hand voll Gummibärchen. Und ihr werdet selbst sehen, irgendwann gerät die Schoki ganz in Vergessenheit ;)

Am wichtigsten ist aber die Einstellung zu sich selbst. Ich habe sehr lange gebraucht um mich selbst so zu akzeptieren wie ich bin. Oft stand ich vor dem Spiegel und dachte mir, dass meine Beine zu dick seien oder ich obenrum zu wenig habe. Mittlerweile bin ich einfach nur stolz auf das was ich geschafft habe. Man muss nicht perfekt nach 90-60-90 Maßen aussehen, man muss einfach nur glücklich aussehen. Und dann ist es ganz egal was der Spiegel oder die Waage sagt. Stecke Niederlagen weg und kämpfe weiter – denn das Ergebnis wird dich stolz machen. Und alle weiteren Erfolge kommen dann von ganz alleine.
Ich hoffe sehr, dass ich mit meinem Studium als Fitnesstrainerin anderen Menschen gut zusprechen kann und sie motivieren kann. Nichts ist schöner als Menschen zu sehen, die man glücklich gemacht hat.

Schönen Tag noch :*
Giulia